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Gitarrenfestival Ruhr 2008
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Programm
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Musik Gitarrenfestival Ruhr 2008
Guitarras Tango

Tangos–Milongas–Walzer

Sonntag
31. August
17 Uhr

12,-/erm. 10,-
Tango
gfr2008
» Zum Vergrößern anklicken.
Seit 2004 findet das „Gitarrenfestival-Ruhr“ nunmehr jährlich statt. Geboren wurde es aus dem „Internationalen Gitarrenfestival Essen“, das schon in den Jahren 1998,1999 und 2001 mit großem Erfolg im Kunstschacht Zollverein und im Schloß Borbeck durchgeführt wurde.

Das Festival will neugierig machen auf die Vielfalt der klassischen Gitarre in unterschiedlichen Stilrichtungen: Musik von der frühen Klassik bis hin zur Avantgarde gehört ebenso zum Programm wie Jazz, Tangos, Improvisation, Pop und Weltmusik. Jedes Jahr präsentieren die Veranstalter Thomas Hanz & Carsten Linck internationale Künstler auf höchstem Niveau. Infos zum Gesamtprogramm finden sich unter » www.gitarrenfestival-ruhr.de.

Zum dritten Mal macht das Gitarrenfestival Ruhr Station in der Bleckkirche und rundet damit wieder das Konzertangebot im ältesten Sakralbau unserer Stadt ab. Kaum ein anders Instrument entfaltet sich in Klang und Ausdruck so hervorragend in der intimen Atmosphäre und brillanten Akustik der Bleckkirche wie die Gitarre. Zu Gast ist in diesem Jahr die Tango-Formation Guitarras Tango.

Das niederländisch-argentinische Ensemble, das zum ersten Mal im Ruhrgebiet konzertiert, geht mit der Kombination von zwei herkömmlichen Gitarren, einem tiefer gestimmten Guitarrón und der warmen und intensiven Stimme der argentinischen Sängerin Maria José Ortiz zu den Wurzeln der Tangomusik zurück und mischt melancholische und virtuose Tangos, Milongas und Walzer zu einem emotional geladenen Programm.

Die Kombination von Gitarre, Guitarrón und Gesang ist für die Entwicklung der Tangomusik entscheidend gewesen. Die Kompositionen, die Ensemblegründer Kay Sleking für dieses Konzert ausgewählt hat, werden die Bleckkirche im Handumdrehen in ein Tangocafé aus Buenos Aires verwandeln.

Telefonische Vorbestellungen werden unter Angaben des Konzerttages und der Anzahl der Karten auch unter 0201-251506 entgegengenommen.


Kay Sleking · Gitarre
Gerard Splint · Gitarre
Elliot Muusses · Guitarrón
Maria José Ortiz · Gesang
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Musik
ge-barock
Gelsenkirchen Barock
Il Giardinetto del Paradiso

Kammermusik des 17. & 18. Jahrhunderts

Sonntag
14. September
17 Uhr

12,-/erm. 8,-
giardinetto
GELSENKIRCHEN BAROCK
Alte Musik im Ruhrgebiet

Konzertreihe zur Förderung der
historischen Aufführung von
Musik aus Renaissance und Barock.

Eine Kooperation des Vereins
zur Förderung Alter Musik
Gelsenkirchen Barock e.V.
und der Bleckkirche.

www.gelsenkirchen-barock.de

Unterstützt aus Mitteln des
MiR Kulturcents.
Am „Tag des offenen Denkmals“ öffnet sich in der Bleckkirche ein musikalisches „Paradiesgärtchen“ mit barocken Delikatessen aus Italien, England, Frankreich und Deutschland.

Das Ensemble Il Giardinetto del Paradiso wurde 2001 gegründet und hat seither u. a. beim Münster Barockfest und beim Barockfestival Persingen (NL) mit seinen erfrischenden Interpretationen Alter Musik auf sich aufmerksam gemacht.

Nun sind Annette Padberg, Gudrun Fuß, Zorro Zin und Kaung-Ae Lee erstmals bei Gelsenkirchen Barock – Alte Musik im Ruhrgebiet zu Gast. Sie werden ein sehr abwechslungsreiches Programm mit Kammermusik des 17. und 18. Jahrhunderts präsentieren.


Annette Padberg · Blockflöten
Gudrun Fuß · Viola da Gamba
Zorro Zin · Laute
Kaung-Ae Lee · Cembalo, Leitung
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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Härdelin · Hallberg · Hertzberg

Lieder aus Hälsingland (Schweden)

Samstag
11. Oktober
20 Uhr

10,-/erm. 8,-
HHH
» KLANGOSMOS WELTMUSIK
   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE

Gefördert durch die
NRW-Kultursekretariate
Gütersloh und Wuppertal,
Organisation alba kultur, Köln.

www.klangkosmos-nrw.de

Die drei außergewöhnlichen Sängerinnen aus Schweden haben Glanzstücke des großen hälsingländischen Weisenschatzes ausgegraben und für die Wahl der Stücke alte Aufzeichnungen und Archivaufnahmen intensiv durchstöbert. Dabei haben insbesondere die Interpretationen von Karin Grel lson, Agnes Gårder und Katarina Lundstedt einen großen Eindruck hinterlassen.

Härdelin. Hallberg und Hertzberg interpretieren ein spannungsgeladenes Repertoire in ihrer eigenen Stilistik, modern aber traditionell orientiert. Eine ähnlich ungewohnte Kombination findet man sonst nur in alten Liederbüchern, in denen volkstümliche Schlager neben Psalmen, mittelalterliche Balladen neben Trink- und Moritatenliedern stehen.

"Kråkvisan" z.B. ist ein Lied aus dem 17. Jahrhundert, das von den vielen Möglichkeiten handelt, eine geschossene Krähe weiterzuverarbeiten. In Schweden gibt es ungefähr 190 Varianten dieses Liedes. Ein anderes, "Två Ryska Satelliter", aus den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts, besingt mit leichtem Augenzwinkern und Ironie die Geschichte der russischen Satelitenentsendung und die Haltung der USA dazu.

Das schwedische Trio vereint die besten Sängerinnen des Landes: Emma Härdelin singt auch mit den Formationen Garmarna and Triakel, Katarina Hallberg mit Trio Fata und Johanna Bölja Hertzberg mit Ditt Ditt Darium und Kapten Bölja.


Emma Härdelin, Katarina Hallberg, Johanna Bölja Hertzberg · Gesang
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Musik Wind & Silence
Meditative Klangräume

Konzert für Klangschalen, Gongs, Gitarre und Saxophon

Freitag
17. Oktober
19.30 Uhr

12,-/erm. 10,-
HHH
Im Rahmen eines großen Events mir Ausstellungen und Konzerten im November 2006 trafen sich die beiden Musiker Rainer Tillmann und Jürgen Bebenroth beim Soundcheck und begannen wie zufällig miteinander zu musizieren. Schnell waren Sie sich einig: hieraus muss etwas Neues entstehen. So spielten beide Musiker einige Stücke miteinander, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.

Nach einem weiteren gemeinsamen Konzert mit eigens neu komponierten Stücken, entstand das Programm Wind & Silence, das mittlerweile auch auf CD erschienen ist. Wind & Silence ist ein inspirierendes Werk von zeitloser Schönheit. Klangräume von großer atmosphärischer Dichte sowie virtuos gespielte Duette mit wunderschönen Melodiebögen führen in die Ruhe und Stille weiter Landschaften. Stimmungsvolle, entspannende Musik auf hohem Niveau, gespielt mit Keyboards, Klangschalen, Gongs, Akustikgitarre, der Cheng, Sopran- und Tenorsaxophon.

Vor kurzem gesellte sich noch der schwedische Musiker Stefan Lakatos zu dem Duo, der in diesem Konzert als Gastkünstler spielen wird. Lakatos gilt als der musikalische Erbe des legendären New Yorker Perkussionskünstlers Moondog, der mit seiner "moondog method of drum playing" auf Instrumenten wie der Trimba und den Dragon's Teeth verzaubernde Klangwelten mit archaisch anmutenden Rhythmen und Melodiefolgen schuf.


Rainer Tillmann · Klangschalen, Gongs, Gitarre, Keyboards
Jürgen Bebenroth · Tenor- & Sopransaxophon, Klangschalen, Gongs
Stefan Lakatos · Trimba-Perkussion
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Musik
ge-barock
Gelsenkirchen Barock
Sonja Kemnitzer · Cembalo

Dresdner Tastenstreitereien

Sonntag
19. Oktober
17 Uhr

12-/erm. 8,-
kemnitzer
GELSENKIRCHEN BAROCK
Alte Musik im Ruhrgebiet

Konzertreihe zur Förderung der
historischen Aufführung von Musik
aus Renaissance und Barock

Eine Kooperation des Vereins
zur Förderung Alter Musik
Gelsenkirchen Barock e.V.
und der Bleckkirche.

www.gelsenkirchen-barock.de

Unterstützt aus Mitteln des
MiR Kulturcents.
Auf Veranlassung des sächsischen Kurfürsten trugen Matthias Weckmann und Johann Jakob Fro-berger in Dresden im Jahr 1650 einen virtuos-musikalischen Tastenwettstreit aus. Gegenseitige Hochachtung und eine langjährige Freundschaft zwischen den beiden Musikern resultierten daraus.

Im Jahr 1717 sollte es in Dresden erneut zu einem Vergleich zweier Virtuosen kommen. Kurfürst August der Starke hatte den hoch angesehenen französischen Organisten und Cembalisten Louis Marchand und den Weimarer Hoforganisten Johann Sebastian Bach zu einem Wettstreit eingeladen. Doch als Bach in Dresden ankam, war Marchand – angeblich aus "Heimweh" – Hals über Kopf abgereist ...

D
ie Kölner Cembalistin Sonja Kemnitzer, die 2005 Bachs „Goldberg-Variationen“ in der Bleckkirche aufgeführt hat, stellt nun ihre erste Solo-CD mit Werken von Weckmann, Froberger, Marchand und Johann Sebastian Bach vor.


Sonja Kemnitzer · Cembalo
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Musik

centro_p
Alma Livre
Dona Rosa · Lissabon

Noite de Fado

Samstag
25. Oktober
20 Uhr

12,-/erm. 10,-
Rosa
Eine Veranstaltung des
» Centro Português –
Unidos a Gelsenkirchen e.V. in
Kooperation mit der Bleckkirche.

Gefördert vom Referat Soziales
der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE
Auf der Weltmusikmesse WOMEX im Jahr 2000 wird ihre Geschichte bekannt, von den Medien aufgegriffen und verbreitet. Hunderte von Konzerten zwischen Finnland und Italien gab die Lissabonner Straßensängerin Dona Rosa seither.

Als Kind war Dona Rosa schwer an Meningitis erkrankt und erblindet. Seit ihrem 18. Lebensjahr lebte sie auf den Straßen Lissabons. In der Tradition der cegos andantes, der umherziehenden Blinden verdient sie ihren Unterhalt mit dem Verkauf von Lotterielosen und dem Singen.

Als Straßensängerin wird sie von zahllosen Einheimischen, Pendlern und Touristen gehört. Einer der Touristen ist André Heller, der ihre Stimme fortan nicht mehr vergessen kann und sie für eine Produktion nach Österreich engagiert. Dann kam die WOMEX.

Dona Rosa beeindruckt vor allem durch die Lieder, die sie ohne instrumentale Begleitung singt. Ihre Stimme durchdringt das Innerste der Zuhörerseele. Erzählt von den Momenten voller Leidenschaft und "Saudade", diesem urtümlichen Gefühl von Sehnsucht und Wehmut, das nur Portugiesen wirklich kennen, und wie es nur im Fado ausgedrückt werden kann. Wenn Dona Rosa, sich selbst auf der Triangel begleitend, von enttäuschter Liebe singt oder von der Einsamkeit des jungen Mädchens fern der Heimat, erfährt auch der Nichtportugiese etwas von der Tiefe und von dem Schmerz der „Saudade“.

Auch traditionelle Volkslieder Portugals gehören zum Programm. Sie öffnen die kleinen Fenster vorsichtiger Freude und Leichtigkeit und beweisen, dass die Sängerin trotz ihres Schicksals Optimismus und Lebensfreude keineswegs verloren hat.

Dona Rosa hat dieses Jahr schon in verschiedenen deutschen Städten Gastspiele gegeben. Jetzt ist sie der Einladung zu einem Konzert nach Gelsenkirchen gefolgt, das der Portugiesische Verein in Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeauftragten der Stadt und in Kooperation mit der Bleckkirche veranstaltet.

Dona Rosa wird solo auftreten und sich selbst nur mit der Triangel begleiten.
Wie sie es schon immer gemacht hat, in den Straßen von Lissabon.


Dona Rosa · Gesang & Triangel
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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Martha Toledo

Lieder der Zapoteken (Mexiko)

Sonntag
2. November
17 Uhr

10,-/erm. 8,-
Toledo
» KLANGOSMOS WELTMUSIK
   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen

StadtGE

Gefördert durch die
NRW-Kultursekretariate
Gütersloh und Wuppertal,
Organisation alba kultur, Köln


www.klangkosmos-nrw.de

Die mexikanische Sängerin und Fotografin Martha Toledo kam 1966 im Dorf San Miguel Chimalapa in der Nähe der Stadt Juchitán auf die Welt. Sie ist Angehörige des Volkes der Zapoteken, einer der ältesten indigenen Ethnien Mexikos. Martha Toledo lebt in Juchitán und in Oaxaca, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates.

Als Fotografin widmet sie ihre Arbeit dem Lebenszyklus der Frauen in Juchitán. Diese Stadt am Golf von Tehuantepec im Süden Mexikos ist bekannt als "die Stadt der Frauen", als eine Gesellschaft mit einem funktionierenden Matriarchat. Dort sind zwar die Männer in der Politik oder Bauern, Handwerker und Lohnarbeiter, doch die Frauen dominieren die Wirtschaft und den Handel. In Zeiten der neoliberalen Globalisierung erweist sich diese Machtverteilung unter umgekehrten Gender-Vorzeichen als ein Vorteil.

Als Sängerin interpretiert und präsentiert Martha Toledo das Liedgut ihres Volkes in einer sehr einfühlsamen und einprägsamen Weise. Sie singt auf zapotekisch und spanisch, begleiten von den Gitarristen Jesús Alcántara Hernándet und Ricardo Chávez Santiado. Bei ihren Auftritten erzählt sie über das Leben als zapotekische Frau und als Angehörige der matriarchalen Gesellschaft von Juchitán.


Martha Toledo · Gesang
Jesús Alcántara Hernández · Gitarre
Ricardo Chávez Santiado · Gitarre
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Musik

De Checco – Jeszensky Duo
Gypsy und Klezmer aus Rumänien

Tradition und Moderne vereint

Donnerstag
13. November
20 Uhr

12,-/erm. 10,-
Shapiro

Das Duo De Cecco – Jeszensky vereint mehr Nationen als man für möglich halten sollte: Der Pianist Giovanni De Cecco ist Italiener mit Rumänischer Mutter. Leonardo Jeszensky an der Violine und der „Vioara cu Goarna“ (Strohvioline) hat eine doppelte Staatsbürgerschaft von Ungarn und Brasilien, verfügt aber ebenfalls über starke rumänische Wurzeln.

De Cecco und Jeszensky haben sich während des Studiums und bei späteren Forschungen ausführlich der traditionellen Rumänischen Musik gewidmet. Ihr Programm ist sehr vielseitig und die Band stellt sich auf das Publikum, die Location und den Anlass entsprechend ein. Von Gypsy & Klezmer orientiert, zu jazzigen Variationen und klassischen Einflüssen wie Franz Liszt oder Bela Bartok.

So konnten die beiden Virtuosen schon zahlreiche hochkarätige Auftritte spielen, z.B. vor dem Rumänischen Präsidenten im Präsidentenpalast, im Staatsfernsehen anlässlich des EU-Beitritts, am Jazzcenter Istanbul, bei der Expo in Japan, am Teatro dell’Opera Rom, in Synagogen sowie an verschiedenen Kulturinstituten und Botschaftshäusern in Europa. Andererseits spielen sie weiterhin gern bei traditionellen rumänischen Hochzeiten auf.


Giovanni De Cecco · Klavier
Leonardo Jeszensky · Fiedel & Vioara cu Goarna (Strohvioline)
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Musik
kinor
Trotz Allem sind wir da
Yaacov Shapiro & Valerij Aivazjan · Israel

Konzert zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938

Samstag
15. November
20 Uhr

10,-/erm. 6,-
Shapiro
sofija

Eine Veranstaltung des Jüdischen
Kulturvereins KINOR e.V. und
dem » Kunsthaus Sofija in
Kooperation mit der Bleckkirche.

Gefördert vom Referat Kultur
der » Stadt Gelsenkirchen.

Stadt_GE


und der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit
Gelsenkirchen e.V

CJG
In einer Welle der Gewalt wurden in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 im deutschen Reichsgebiet tausende jüdischer Geschäfte zerstört, hunderte Synagogen niedergebrannt und unzählige Menschen jüdischer Herkunft misshandelt und getötet. Vor 70 Jahren ereignete sich der sichtbare Beginn dessen, was wir heute den Holocaust nennen. Am Ende waren über fünf Millionen Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung zu beklagen.

Der Klage Raum geben und das Gedenken wahren. Dazu lädt der Jüdische Kulturverein KINOR mit diesem Konzertabend im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe für kulturellen Dialog und Verständigung "Brücke XXI" in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Sofija und der Bleckkirche ein.

Yaacov Shapiro ist einer der bekanntesten Sänger und Schauspieler Israels. Vor allem mit seinen Shows in Jiddisch und Hebräisch erreicht er ein breites Publikum. Mit seiner tiefen und warmen Stimme bewegte er die Herzen der Menschen bereits bei zahlreichen Auftritten rund um die Welt.

Shapiro hat den Nazi-Terror als Kind im Ghetto von Lodz durchlitten. Mit Hilfe gelang ihm Flucht und Überleben. Im israelischen Haifa fand er seine neue Heimat. Dort ließ er sich als Musiker und Schauspieler ausbilden. Die Mitwirkung bei zahlreichen internationalen Filmen und die Auszeichnung mit zwei goldenen Schallplatten belegen den Erfolg Yaacov Shapiros.

Der Konzertabend zum Gedenken an die Reichspogromnacht vor 70 Jahren führt in die erzählten Erinnerungen eines Lebens im Ghetto, begleitet und unterfangen mit Liedern in jiddischer und hebräischer Sprache.

Begleitet wird Yaacov Shapiro durch den nicht weniger renommierten israelischen Pianisten Valerij Aivazjan, der mit der Intonierung des Kol Nidrej, des jüdischen Bußgebets zu Jom Kippur, das Konzert beginnt und weitere Klaviersoli spielt.


Yaacov Shapiro · Gesang, Rezitationen
Valerij Aivazjan · Klavier
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Musik
ge-barock
Gelsenkirchen Barock
Voce Seicento

Funeral Tears · Musik zum Ewigkeitssonntag

Sonntag
23. November
17 Uhr

12,-/erm. 8,-
voce600
GELSENKIRCHEN BAROCK
Alte Musik im Ruhrgebiet

Konzertreihe zur Förderung der
historischen Aufführung von Musik
aus Renaissance und Barock

Eine Kooperation des Vereins
zur Förderung Alter Musik
Gelsenkirchen Barock e.V.
und der Bleckkirche.

www.gelsenkirchen-barock.de

Unterstützt aus Mitteln des
MiR Kulturcents.
Zuhören, zur Ruhe kommen, die Stille spüren ...

Am Ewigkeitssonntag beschließt das Ensemble Voce Seicento die diesjährige Konzertreihe mit einem besinnlichen Programm. Renata Grunwald (Sopran), Robin Klärner (Countertenor), Ulrich Schumacher (Viola da Gamba) und Ingo Negwer (Laute) nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise in die Zeit des englischen Königs Jakobs I. (1606-1625).

Im Zentrum steht der Liederzyklus „Funeral Tears“, den John Coprario anlässlich des Todes von Charles Blount (1563-1606), Earl of Devonshire, komponiert und im Jahre 1606 veröffentlicht hat. Sechs reizvolle Duette für Sopran und Countertenor, begleitet von Laute und Viola da Gamba, münden in einen abschließenden Dialog. Die Musik steht noch ganz in der Tradition des englischen Lautenlieds (John Dowland, Thomas Campion), zeigt aber schon deutliche Einflüsse der italieni-schen frühbarocken Monodie eines Claudio Caccini oder Claudio Monteverdi.


Renata Grunwald · Sopran
Robin Klärner · Countertenor
Ulrich Schumacher · Viola da Gamba
Ingo Negwer · Laute
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Musik Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Gelsenkirchen
Jahreskonzert 2008

Händel-Wölki-Maciocchi-Hattori

Sonntag · 1. Advent
30. November
17 Uhr

7,-/erm. 3,50
Ma-Ko-Ge
Seit 1923 gibt es sie schon, die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Gelsenkirchen. Entstanden aus der Wanderbewegung zu Beginn des letzten Jahrhunderts hat sie im Laufe ihrer langen Vereinsgeschichte das musikalische Leben in unserer Stadt wesentlich mitgestaltet. Dabei hat das Ensemble immer wieder mit musikalischem Schwung und Esprit bewiesen, das Mandolinenkonzerte alles andere sind als verknöcherte Zupfmusik.

Auch zu ihrem diesjährigen Jahreskonzert lädt die MA-KO-GE wieder in die Bleckkirche ein und präsentiert diesmal ein buntes Programm mit Werken von Georg Friedrich Händel, Konrad Wölki, Mario Maciocchi, Tadashi Hattori u.a. Ein Medley mit Melodien von Udo Jürgens rundet die Präsentation der Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Gelsenkirchen ab.

Kartenvorbestellung bei:
Herrn Horst Reich
Tel. 0209/141573
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Musik Bläserkonzert
Musikalisches zum Advent

Freie Ev. Gemeinden Gladbeck

Samstag
13. Dezember
17 Uhr

AntoniusGS
DAS KONZERT ENTFÄLLT!


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Musik O du fröhliche
Chorkonzert zum Advent

Männergesangverein Glückauf 01 Gelsenkirchen

Sonntag · 3. Advent
14. Dezember
18 Uhr

7,50
Chor
Aus der Bleckkirche nicht mehr wegzudenken: das traditionelle Weihnachtskonzert des Männergesangsvereins Glückauf 01 Gelsenkirchen unter der musikalischen Leitung von Lothar Trawny. Auch in diesem Jahr findet es statt und wieder erwartet die Zuhörerschaft ein fröhlich besinnliches Programm volkstümlicher und kirchlicher Advents- und Weihnachtsmusik.

Informationen u.a. zum Eintrittspreis und der Kartenvorbestellung bei:
Herrn Matthias Büscher · Tel. 0209/7709410
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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Seidenstraße

Asiatische Klangwelten (China/Deutschland)

Sonntag
21. Dezember
17 Uhr

10,-/erm. 8,-
Bishwa
» KLANGOSMOS WELTMUSIK
   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE

Gefördert durch die
NRW-Kultursekretariate
Gütersloh und Wuppertal,
Organisation alba kultur, Köln.

www.klangkosmos-nrw.de

Der lange Weg vom Reich der goldenen Mitte bis zum Okzident birgt viele Geheimnisse, Legenden und Erzählungen. Chanyuan Zhao auf der Guzheng und Benjamin Leuschner am Schlagwerk suchen als Duo Seidenstraße genau wie die Wanderer auf dem gleichnamigen traditionellen Handelsweg nach Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches auf kultureller wie persönlicher Ebene. Das Ergebnis ist mehr als nur ein stilistischer Brückenschlag zwischen Asien und Europa. Es ist eine gemeinsame Reise, die den eigenen Standpunkt, die Spielweise und Hörgewohnheit erweitert und verwandelt.

Im Mittelpunkt der Arbeit von Seidenstraße stehen traditionelle chinesische Musik in neuen Arrangements, Eigenkompositionen und Improvisationen sowie die Interpretation alter und neuer Musik. Hierbei ist größte musikalische und atmosphärische Dichte ebenso ein Anliegen wie eine hohe spielerische Qualität. Und so vermittelt das Zusammenspiel der beiden Musiker eine intensive Klang- und Sinneserfahrung von exotischer Farbigkeit, die den Zuhörer in eine kontemplative Welt der Träume, Geschichten und Bilder eintauchen lässt.

Chanyuan Zhao begann schon mit sechs Jahren das Spiel auf der Guzheng. Sie verfügt über ein breit gefächertes Repertoire an traditioneller chinesischer Musik, arbeitet aber ebenso im kompositorischen sowie improvisatorischen Bereich. Ihr hochsensibles Spiel ist von großer Virtuosität geprägt und vermittelt alle klanglichen Schattierungen und Möglichkeiten der Guzheng.

Benjamin Leuschner studierte Schlagwerk und wirkt als Musiker und Bühnenakteur in vielen Bereichen. Seine musikalische Bandbreite umfasst sowohl klassische wie auch Neue Musik. Musical als auch Rock- und Popmusik. Sein besonderes Interesse gilt dem musikalischen Improvisationsaspekt.

Seidenstrasse sind Gewinner des Publikumspreises der "creole NRW 2006" und Jurypreisträger des diesjährigen Weltmusikwettbewerbs "creole NRW 2008"

Eine ausdrucksstarke Symbiose von chinesischer Kunstmusik und klassisch-abendländischen Perkussionsklängen, die eine neue weltmusikalische Richtung setzt.



Chanyuan Zhao · Guzheng
Benjamin Leuschner · Perkussion
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Musik Weitere musikalische Akzente
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Bläser- und Chorkonzert zum Advent

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Heiligabendgottesdienst unter Beteiligung Gelsenkirchener Künstler


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