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Gitarrenfestival Ruhr 2009
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Gelsenkirchen Barock: Meisterkonzerte für Alte Musik
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Programm
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Musik
ge-barock
Gelsenkirchen Barock
Ganz WEISS

Ingo Negwer spielt Lautenwerke von Sylvius Leopold Weiss

Sonntag
13. September
17 Uhr

12,-/erm. 8,-
I.Negwer
GELSENKIRCHEN BAROCK
Alte Musik im Ruhrgebiet

Konzertreihe zur Förderung der
historischen Aufführung von
Musik aus Renaissance und Barock.

Eine Kooperation des Vereins
zur Förderung Alter Musik
Gelsenkirchen Barock e.V.
und der Bleckkirche.

www.gelsenkirchen-barock.de

Unterstützt aus Mitteln des
MiR Kulturcents.
In Deutschland erlebte die Laute während der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine letzte Hochblüte ehe sie mit dem ausklingenden Barockzeitalter für über 150 Jahre aus dem Musikleben verschwand.
Unter dem Motto „Ganz WEISS“ stellt Ingo Negwer in seinem aktuellen Solo-Recital ausgewählte Werke aus dieser Blütezeit der Laute von Sylvius Leopold Weiss (1687–1750) in der Bleckkirche vor.

Weiss war der bedeutendste Lautenvirtuose des 18. Jahrhunderts, wirkte zu jener Zeit am Dresdner Hof des sächsischen Kurfürsten und hinterließ als Komponist ein sehr großes, qualitativ herausragendes Werk für sein Instrument. Heute gilt er als einer der bedeutendsten Lautenisten überhaupt; seine Musik gehört zum Standardrepertoire eines jeden (Barock-)Lautenisten.

Ingo Negwer ist Mitinitiator und Geschäftsführer des Fördervereins Gelsenkirchen Barock – Alte Musik im Ruhrgebiet e.V. und Leiter des Ensembles CONVIVIUM MUSICUM GELSENKIRCHEN. Für die Konzertreihe "Gelsenkirchen Barock" in der Bleckkirche trägt er nunmehr seit über 10 Jahren die künstlerische Verantwortung.
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MusikGitarrenfestival Ruhr 2009
Sina Neumärker

Gitarristischer Ausflug in die Weltmusik

Sonntag
20. September
17 Uhr

12,-/erm. 8,-
S.Neumaerker
Seit 2004 findet das „Gitarrenfestival-Ruhr“ nunmehr jährlich statt. Geboren wurde es aus dem „Internationalen Gitarrenfestival Essen“, das schon in den Jahren 1998,1999 und 2001 mit großem Erfolg im Kunstschacht Zollverein und im Schloß Borbeck durchgeführt wurde.

Das Festival will neugierig machen auf die Vielfalt der klassischen Gitarre in unterschiedlichen Stilrichtungen: Musik von der frühen Klassik bis hin zur Avantgarde gehört ebenso zum Programm wie Jazz, Tangos, Improvisation, Pop und Weltmusik. Jedes Jahr präsentieren die Veranstalter Thomas Hanz & Carsten Linck internationale Künstler auf höchstem Niveau. Infos zum Gesamtprogramm finden sich unter » www.gitarrenfestival-ruhr.de.

Zum vierten Mal macht das Gitarrenfestival Ruhr nun schon Station in der Bleckkirche und rundet damit wieder das Konzertangebot im ältesten Sakralbau unserer Stadt ab. Kaum ein anders Instrument entfaltet sich in Klang und Ausdruck so hervorragend in der intimen Atmosphäre und brillanten Akustik der Bleckkirche wie die Gitarre. Zu Gast ist in diesem Jahr die Dresdner Meistergitarristin Sina Neumärker.

Mit ihrem Solokonzert entführt Sina Neumärker das Publikum mit einem gitarristischen Ausflug in die Weltmusik nach Argentinien, Nordamerika und in den Mittelmeerraum. Ihre Darbietung erstreckt sich von traditionellen Tangos und Milongas - unter anderem von Carlos Gardel - über den „Tango nuevo“ von Astor Piazzolla bis hin zu Klangmalereien aus der schillernden Musikwelt Arabiens. Wenn die junge Gitarristin schlussendlich noch eigene Bearbeitungen filmmusikalischer Stücke hinzufügt, ist ein atemberaubendes Konzerterlebnis garantiert.

"Was sie jenen sechs Saiten der Konzertgitarre entlockt, läßt Augen und Ohren größer werden... Ihre Interpretation ist so souverän, so ausdrucksstark, daß dem Fachpublikum nur noch Superlative einfallen."
Dresdner Neuste Nachrichten 2001

Geboren 1975, studierte Sina Neumärker zwischen 1993 und 1997 am Institut für Musik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wirkte in verschiedenen Opernprojekten, Orchestern und Besetzungen mit, nahm erfolgreich an nationalen und internationalen Wettbewerben und Festivals teil und absolvierte ihren Diplomabschluss “Musikpädagogin für Gitarre”.
1999 bis 2003 war sie Aufbau- und Meisterklassenstudentin im Studiengang “ Gitarre Weltmusik” an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” Dresden und schloss ihr Meisterklassenexamen “mit Auszeichnung” ab. In dieser Zeit begann ihre Dozententätigkeit an selbiger Hochschule.
Im Sommer 2001 erschien ihr Solo-Debut-Album “Once upon a time somewhere” mit u.a. von ihr erstmalig für Gitarre arrangierter Filmmusik und Argentinischen Tangos und Milongas und 2008 die CD "Temperamente".
Nach mehrmonatigem Studienaufenthalt an der Hogeschool voor Muziek en Dans in Rotterdam/ Niederlande, der der Vertiefung des Tangorepertoires und der intensiven Auseinandersetzung mit dem Argentinischen Tango gewidmet war, konzertiert Sina Neumärker derzeit regelmäßig, spielt in Rundfunk- und Fernsehproduktionen und verschiedenen Projekten. Sie ist Dozentin für Gitarre an der Hochschule für Musik Dresden.
2001 erhielt sie ein Landesstipendium Sachsens, 2002 wurde sie mit dem “Carl Maria von Weber Stipendium” ausgezeichnet.
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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Kamilya Jubran · Palestina/Frankreich

Oud und Gesang

Sonntag
11. Oktober
17 Uhr

10,-/erm. 8,-
Kamilya
» KLANGOSMOS WELTMUSIK
   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE

Gefördert durch die
NRW-Kultursekretariate
Gütersloh und Wuppertal,
Organisation alba kultur, Köln.

www.klangkosmos-nrw.de

Kamilya Jubran stammt aus dem Dorf Al-Rameh, gelegen im palästinensischen Gebiet von 1948, dessen Bewohner die israelische Staatsangehörigkeit besitzen. Als Sängerin wurde sie von klein auf durch Musik beeinflusst. Ihr Vater Elias, ein Instrumentenbauer, spielte die Oud und gab im Haus der Familie Musikunterricht. Mit vier Jahren begann Kamilya Jubran, auf der Oud und dem Qanun, der orientalischen Knieharfe, zu spielen. Mit 19 Jahren stieß sie zur legendären palästinensischen Band "Sabreen", deren Musik sie bis 2002 entscheidend beeinflusste.

Kamilya Jubran sucht das musikalische Abenteuer. Als Sängerin versucht sie in ein für arabische Interpreten schwer zugängliches Terrain vorzudringen. So gab es bisher nur wenige arabische Vokalisten, die sich an den Gesang auf Hocharabisch und an die Vertonung zeitgenössischer arabischer Gedichte herangewagt haben. Kamilya Jubran nimmt diese Herausforderung an! Mehr noch, sie übersetzt und vertont auch Poesie aus anderen Kulturen ins Arabische. Die Stimme von Kamilya Jubran hat eine erstaunliche Präsenz und Variationsbreite. Dies ist ihr großes Kapital, das sie in die Lage versetzt, die Texte mit den modernen Melodien in Einklang zu bringen, die sie für ihre Lieder wählt.

Durch ihre künstlerischen Experimente, drückt sie nicht das Leid der Palästinenser in der bekannten Form aus, sondern versucht diesem Leid ein neues, tiefgründigeres Gesicht zu geben, das Gesicht von Liebe und Frieden. Im Jahr 2000 entschied sie sich von Jerusalem nach Europa zu übersiedeln, um als universelle Künstlerin zu wirken, jenseits des in den Medien präsentierten ideologischen Widerstandskanons von "Steinewerfen", "Blutvergießen", "Mord" oder "Märtyrertum".

Ihr gesamtes Schaffen steht für das Streben, sich von den musikalischen Konventionen zu lösen, mit denen sie aufgewachsen ist und denen sich der arabische Gesang verpflichtet sieht. Damit steht sie in der Tradition einer experimentellen Bewegung innerhalb der arabischen Musikwelt, die in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts ihren Anfang nahm und zu der unter anderem Künstler wie Marcel Khalife aus dem Libanon, Scheikh Imam aus Ägypten, Samih Choqeir aus Syrien und Ahmad Bin Dhiab aus Tunesien gehörten.


Kamilya Jubran · Oud & Gesang
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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Lepistö & Lehti · Finnland

Akkordeon und Kontrabass

Sonntag
8. November
17 Uhr

10,-/erm. 8,-
lehti
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   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen.

StadtGE

Gefördert durch die
NRW-Kultursekretariate
Gütersloh und Wuppertal,
Organisation alba kultur, Köln.

www.klangkosmos-nrw.de

Das Duo Lepistö & Lehti ist die Verbindung der begnadeten Instrumentaltalente Markku Lepistö und Pekka Lehti. Zusammen agieren sie an der Spitze zeitgenössischer akustischer Musik mit ausgeprägtem nordischen Einfluss und feinem Sinn für den kammermusikalischen Dialog.

In vielerlei Hinsicht arbeiten Lepistö & Lehti mit Kontrasten. Beide Musiker besitzen einen sehr unterschiedlichen musikalischen Hintergrund und nähern sich von dort einem gemeinsamen Ziel. Während noch vor Jahren Markku Lepistös Akkordeonspiel als akustische Ablenkung von den körperlichen “Nebenwirkungen” örtlicher Ringkämpfe diente, führte der junge Pekka Lehti und seine befreundeten Punkrocker die Jugendbewegung in Helsinki an.

In Helsinki trafen sie auch erstmalig zusammen, um sich den in der ganzen Welt reisenden Folk-Musikern von Värttinä anzuschließen. Und so entsteht aus der fabelhaften Akkordeonkunst des Wundermusikers Markku Lepistö, der neue Ausdrucksbereiche des Instruments erkundet beim Zusammentreffen mit dem klangsensiblen Solisten Pekka Lehti am Kontrabass eine universell verständliche, Grenzen überschreitende Musik.

Die nicht gerade alltägliche Kombination aus Akkordeon und Bass kann jede Stimmung heraufbeschwören. Lebhaft, fröhlich eröffnen die Musiker ein Stück, das gemächlich ruhiger wird und bei dem der Bass immer schleichender umhertappt. Feurig spielen sie in „Caprice Diatonique“ zum wilden Tanz auf, schwer steppt der Bass, das Akkordeon wirbelt trällernd um ihn herum. Unmerklich nehmen sie das Tempo heraus, werden sachte immer leiser, halten schwermütig inne – und stürzen sich abrupt kopfüber ins furiose Finale, beschwingt klingt das Stück aus.

Ein Abend mit Lepistö & Lehti zaubert jedem in Hörweite ein Lächeln auf die Lippen. Den Effekt, den das Duo damit auf ihr Publikum ausübt, kann man ohne Übertreibung als Einzigartig bezeichnen.


Markku Lepistö · Akkordeon
Pekka Lehti · Kontrabass
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MusikSing and Pray
Antonius' Gospel Singers

Konzert bei Kerzenschein

Sonntagtag
15. November
17 Uhr

8,-
AntoniusGS
Wieder einmal sind die Antonius' Gospel Singers in der Bleckkirche zu Gast und bringen unter der Leitung von Ulrike Dumjahn das etwas andere Gospelkonzert zum Erklingen.

Es stehen vor allem wieder die leisen und andächtigen Töne des Spiritual und Gospel im Vordergrund, dargeboten im Wechsel mit Gebeten, in denen sich die Texte der Songs in deutscher Sprache wiederfinden.

Ein besonders stimmungsvolles Konzert bei Kerzenschein wird dem Publikum von den 30 Sängerinnen und Sängern versprochen.

Karten für das Konzert bekommt man über Frau Ursula Kröger (0209 467062).
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MusikBeyond The Veil
Rainer Tillmann & Jürgen Bebenroth

Konzert für Klangschalen, Gongs, Klarinette und Saxophon

Freitag
20. November
19.30 Uhr

12,-/erm. 10,-
R.Tillmann
Im Rahmen eines großen Events mir Ausstellungen und Konzerten im November 2006 trafen sich die beiden Musiker Rainer Tillmann und Jürgen Bebenroth beim Soundcheck und begannen wie zufällig miteinander zu musizieren. Schnell waren Sie sich einig: hieraus muss etwas Neues entstehen. So spielten beide Musiker einige Stücke miteinander, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurden.

Nach einem weiteren gemeinsamen Konzert mit eigens neu komponierten Stücken, entstand das Programm "Wind & Silence", das mittlerweile auch auf CD erschienen ist und im letzten Jahr erfolgreich in der Bleckkirche aufgeführt wurde.

In ihrem neuen, sehr meditativen Programm "Inner Secret" verzichten die beiden Klangkünstler diesmal gänzlich auf elektronische Sounds und räumen wieder den Klangschalen und Gongs einen größeren Platz ein. Neben dem Saxophon kommt auch erstmals die Klarinette mit ihren sanfteren Klängen zu Einsatz, sowie eine moll-pentatonische Steeldrum.


Rainer Tillmann · Klangschalen, Gongs, Zimbeln, Steeldrum, Cheng, Gitarre, Tanpura
Jürgen Bebenroth · Sopran- und Tenorsaxophon, Klarinette, Klangschalen, Gongs
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MusikConcerto Pfiff
Blockflöte mit Saitenwind

Flötenensemble der städt. Musikschule mit Gitarristen & Sängern

Sonntag
22. November
17 Uhr

Eintritt frei
Pfiff
Die Blockflötenensembles der Städtischen Musikschule musizieren mit GitarristInnen und SängerInnen. Gespielt wird Alte Musik von Mittelalter, Renaissance und Barock bis zur Neuzeit.

Die Blockflötenvielfalt von Sopranino, Sopran, Alt über Tenor, Bass, Großbass und Subbass lassen Werke u.a. von Anthony Holborne und William Brade sowie Lully und Corelli erklingen. "The Great Pumpkin" zeigt, dass auch zeitgenössische Musik schön und witzig sein kann.

Die musikalische Leitung hat Gilda Fechtner-Eggert
. Der Eintritt ist frei.
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MusikMandolinen-Konzert-Gesellschaft Gelsenkirchen
Jahreskonzert 2009

Konzertantes und Folklore

Sonntag · 1. Advent
29. November
17 Uhr

7,-/erm. 3,50
Ma-Ko-Ge
Seit 1923 gibt es sie schon, die Mandolinen-Konzert-Gesellschaft Gelsenkirchen. Entstanden aus der Wanderbewegung zu Beginn des letzten Jahrhunderts hat sie im Laufe ihrer langen Vereinsgeschichte das musikalische Leben in unserer Stadt wesentlich mitgestaltet. Dabei hat das Ensemble immer wieder mit musikalischem Schwung und Esprit bewiesen, das Mandolinenkonzerte alles andere sind als verknöcherte Zupfmusik.

Auch zu ihrem diesjährigen Jahreskonzert lädt die MA-KO-GE wieder in die Bleckkirche ein und präsentiert diesmal ein buntes Programm mit konzertanten Werken von Corelli, Maciocchi, Kahnt und folkloristischen Melodien aus Italien, Griechenland, Spanien, Schottland, Polen u.a.

Kartenvorbestellung bei:
Herrn Horst Reich
Tel. 0209/141573
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Musik

klangkosmos
Klangkosmos Weltmusik
Madosini & Friends · Südafrika

Perkussion und Gesang

Sonntag · 2. Advent
6. Dezember
17 Uhr

10,-/erm. 8,-
madosini
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   in Gelsenkirchen


Eine Konzertreihe in Kooperation
der Bleckkirche mit dem Referat
Kultur der Stadt Gelsenkirchen

StadtGE

Gefördert durch die
NRW-Kultursekretariate
Gütersloh und Wuppertal,
Organisation alba kultur, Köln


www.klangkosmos-nrw.de

Madosini ist eine Veteranin traditioneller südafrikanischer Musik und heute eine der wenigen Exponentinnen der Amampondo Musik. Sie ist Sängerin, Komponistin, Geschichtenerzählerin, Meister-Instrumentalistin auf drei traditionellen Instrumenten: uhadi (Bogen), umrhubhe (Mund-Bogen) und isitolotolo (Maultrommel) sowie Tänzerin – eine Persönlichkeit von archaischer Würde und Größe, die im Mpondoland als unbestrittene ‘Queen of Xhosa Music' anerkannt ist.

Madosini Latozi Mpahleni wurde in der Region Dlomo am östlichen Kap geboren, wo sie seit ihrer Jugend uhadi spielte. Von ihrer Mutter lernte von frühster Jugend Komposition, Spiel und die Herstellung der Instrumente. Bei traditionellen Festen begeisterte sie schon in jungen Jahren ein wachsendes Publikum für ihre Kunst.

Madosinis Musik ist nicht nur außergewöhnlich wegen der Virtuosität ihres Spiels und der Tiefe der Gefühle, die sie zum Ausdruck bringt, sondern auch wegen der Variationsbreite. Die Songs sind in einem zeitlos traditionellen Stil gehalten, der wie ein Abbild unberührter afrikanischer Landschaften wirkt. Zugleich drückt sie in ihren Kompositionen ganz persönliche Sichtweisen aus. Ihre Musik ist keine nostalgische Rückwendung in die Vergangenheit, sondern unmittelbarer, zeitgenössischer Ausdruck einer Tradition, die in Madosini noch lebendig ist. Anhand ihrer Lieder erzählt Madosini die Geschichte ihres Lebens und dieser leisen Stimme seine Aufmerksamkeit zu schenken, wird mit einem schlichten, menschlich und musikalisch tiefen Erlebnis belohnt.

Madosini spielte auf vielen internationalen Festivals und arbeitet regelmäßig mit dem südafrikanischen Musiknetzwerk MIAGI (Music Is A Great Investment) zusammen. Ihr Song „Wen'usegoli“ war einer der Soundtracks des Oscar-nominierten Film „Yesterday“. Madosini ist in ganz Südafrika sehr aktiv als Musiklehrerin und leitet regelmäßig Workshops für Musiklehrer am CIIMDA (Centre for Indigenous African Instrumental Music and Dance Practices) in Tshwane. In der Bleckkirche tritt sie zusammen mit den Perkussionisten Pedro Espi-Sanchis und Sibonguile Mbambo auf.án.


Madosini Latozi Mpahleni · Uhadi, Umrhubhe, Isitolotolo, Gesang
Pedro Espi-Sanchis · Perkussion
Sibonguile Mbambo · Perkussion
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MusikO du fröhliche
Chorkonzert zum Advent

Männergesangverein Glückauf 01 Gelsenkirchen

Sonntag · 3. Advent
14. Dezember
18 Uhr

7,50
Chor
Aus der Bleckkirche nicht mehr wegzudenken: das traditionelle Weihnachtskonzert des Männergesangsvereins Glückauf 01 Gelsenkirchen unter der musikalischen Leitung von Lothar Trawny. Auch in diesem Jahr findet es statt und wieder erwartet die Zuhörerschaft ein fröhlich besinnliches Programm volkstümlicher und kirchlicher Advents- und Weihnachtsmusik.

Informationen u.a. zum Eintrittspreis und der Kartenvorbestellung bei:
Herrn Matthias Büscher · Tel. 0209/7709410
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MusikHeaven is a wonderful place
Gospelchor St. Barbara

Konzert zum Advent

Freitag
18. Dezember
20 Uhr

St.Barbara
Frühjahr 1995 in der St. Barbara-Gemeinde in Gelsenkirchen-Erle. Ein Familiengottesdienst wird geplant. Die Frage taucht auf, mit welchen Liedern und welcher Musik Kindern und Jugendlichen die Katechese und die Botschaft des Evangeliums vermittelt werden kann. Die Antwort liegt auf der Hand: Gospel!

Auf den begeisterten Wunsch „Laß uns einen Gospelchor gründen!“ reagierte man zunächst mit Skepsis. Trotzdem: Als sich Annette Herker als Kantorin der Gemeinde bereit erklärt, mitzumachen, geht es los. Am ersten Mittwoch nach Ostern trifft sich eine Handvoll künftiger Chorsänger im Altarraum der Kirche. Das Fazit der ersten Probe: Es macht Spaß!

Frühjahr 2009 in der St. Barbara-Gemeinde in Gelsenkirchen-Erle. Der Gospelchor St. Barbara probt mittlerweile dienstags, ist auf über 30 Mitglieder angewachsen und kann auf zahlreiche Auftritte und Konzerte zurückblicken. Die Gemeinde und das Publikum haben das Ensemble von Anfang an begleitet und mitgetragen, durch Erfolge (wie das Jubiläumskonzert zum 10. Geburtstag des Chores) und durch „Krisen“: Aufgrund der Gemeindereform musste Annette Herker die Leitung des Gospelchores St. Barbara zum Jahreswechsel 2007/08 aufgeben.

Ihr Nachfolger Mario Stork setzt ihre langjährige großartige Arbeit auf demselben Qualitätsniveau und auch mit neuen Akzenten fort. Das Ergebnis - bei dem bekannte Gospelklassiker wie "I will follow him", "Amazing grace", "Oh happy day" u.a. nicht fehlen dürfen - ist nun in der Bleckkirche zu hören.
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