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| Klangkosmos Weltmusik: NRW-Konzertreihe in Gelsenkirchen » Teofilovici Twins · Serbien » SambaSunda Quintett· Indonesien » Valdir Santos & Friends · Brasilien Gelsenkirchen Barock: Meisterkonzerte für Alte Musik » Convivium musicum · La Primavera Frühling des Barock » Ensemble Pantagruel · Nymphidia The Court of Faerie Klang der Kulturen: Musikalisches Theater & Tanz in der Bleckkirche » 3spaña Flamencofestival · Ana Sojor y Compania » Miriam kann nicht schlafen · Rezitationen & Klezmermusik |
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Klangkosmos Weltmusik Teofilovici Twins Serbien Freitag 16. April 20 Uhr 10,-/erm. 8,- | ![]() | |
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» KLANGOSMOS WELTMUSIK in Gelsenkirchen Eine Konzertreihe in Kooperation der Bleckkirche mit dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen. ![]() Gefördert durch die NRW-Kultursekretariate Gütersloh und Wuppertal, Organisation alba kultur, Köln. www.klangkosmos-nrw.de |
Die Zwillinge Ratko und Radisa Teofilovic aus Serbien gelten nicht nur als Jahrhundert-Stimmen des an musikalischen Talenten reichen Balkans, sondern auch als außergewöhnliche Interpreten einer längst vergessener Gesangstradition: der geheimen Welt des musikalischen Erbes auf dem Balkan eines der aufregendsten Klangwelten Europas! Über 15 Jahre lang haben sie sich intensiv mit alten zweistimmigen Gesängen aus der gesamten Balkanregion beschäftigt, nach teils verschollenen Liedern und Harmonien gesucht, aber auch die nur noch in verkitschter Form erhaltene Volksmusik gesammelt und schließlich diesen Liederschatz zu neuem Leben erweckt. Heute präsentieren sie in ihren Konzerten Fundstücke aus mehr als zwei Jahrhunderten, die auf unverwechselbare Art eine universelle Suche nach dem Sinn des Lebens, nach der Schönheit der Liebe und des Gleichgewichts von Mensch und Natur ausdrücken. Wenn Ratko und Radisa Teofilovic singen, dann klingt das einerseits orientalisch, andererseits mittelalterlich. Sie haben ihren ganz eigenen Klang entwickelt, der minimalistisch und zugleich sehr voll tönt und zur Meditation einlädt. Auch ohne die Texte zu verstehen, erschließen sich die Inhalte der Lieder: es geht um Hochzeiten auf dem Land, die (tragische) Liebe, den Alkohol, die Schönheit der Frauen und der serbischen Landschaft. Ratko Teofilovic · Gesang Radisa Teofilovic · Gesang | ||
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![]() | Gelsenkirchen Barock Convivium musicum Gelsenkirchen La Primavera Frühling des Barock Sonntag 9. Mai 17 Uhr 12,-/erm. 8,- | ![]() | |
| GELSENKIRCHEN BAROCK Alte Musik im Ruhrgebiet Konzertreihe zur Förderung der historischen Aufführung von Musik aus Renaissance und Barock. Eine Kooperation des Vereins zur Förderung Alter Musik Gelsenkirchen Barock e.V. und der Bleckkirche. www.gelsenkirchen-barock.de Unterstützt aus Mitteln des MiR Kulturcents. | Das CONVIVIUM MUSICUM GELSENKIRCHEN eröffnet die Konzertreihe 2010 im Mai mit einem im doppelten Sinne „Frühlingskonzert“. Nachdem sich das heimische Ensemble in den zurückliegenden Jahren vorwiegend in den Gefilden des Hoch- und Spätbarock getummelt hat, möchten Ute Bardelmeier (Travers- und Blockflöte), Ulrich Schumacher (Viola da Gamba) und Ingo Negwer (Chitarrone & Laute) im 21. Jahr des Bestehens von CONVIVIUM MUSICUM GELSENKIRCHEN wieder einmal zurück zu den Wurzeln: zu denen der Barockmusik im 17. Jahrhundert und zu denen des eigenen gemeinsamen Musizierens. In seinem neuen Programm „La Primavera“ begrüßt CONVIVIUM MUSICUM GELSENKIRCHEN den Frühling mit Werken u.a. von Girolamo Frescobaldi, Tarquino Merula, Henry Purcell und Marin Marais. Erstmals mit dabei ist die Essener Blockflötistin Sabine Starzinger. | ||
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| 3spaña · Flamencofestival Ana Sojor y Compania Tanz und Musik Donnerstag 13. Mai 21 Uhr 10,-/erm. 8,-,- | ![]() | |
| Flamenco Sinnbild und kulturelles Merkmal Andalusiens, eine Kunstform, die in besonderer Weise die reiche Geschichte eines Landes repräsentiert, das sich die drei Religionen Abrahams, Juden, Christen und Muslime dereinst teilten. Im Rahmen des Projekts „Kirche der Kulturen“ für die Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 an der Bleckkirche wird die in Mecklenburg lebende Künstlerin Ana Sojor ein Konzert geben, das das diesjährige Flamencofestival „3spaña“ in Gelsenkirchen bereichert. Ana Sojor versteht es, mit kraftvollen Bewegungen, ihrem mitreißenden Rhythmus der Füße und ihrem Geschichten erzählenden Fingerspiel, ihr Publikum schon seit Jahren in vielen Theatern Deutschlands und des Auslands zu verzaubern. Der traditionelle Flamenco auf dessen Basis der Tanz Ana Sojors basiert, wird durch den unverwechselbaren Stil der an den besten Flamenco-Schulen in Madrid und Sevilla ausgebildeten Tänzerin aufs vortrefflichste interpretiert. Musikalisch unterstützt wird Ana Sojor dabei durch den Gitarristen Raijko Schlee, dem Percussionisten Ruben chico sowie dem Flamencosänger Rubin de la Ana, der der Würde der hochgeschätzen Flamencosänger-Tradition seinerseits auf unnachahmliche Weise bravourös Ausdruck verleiht. | |||
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Klangkosmos Weltmusik SambaSunda Quintett Indonesien Mittwoch 26. Mai 20 Uhr 10,-/erm. 8,- | ![]() | |
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» KLANGOSMOS WELTMUSIK in Gelsenkirchen Eine Konzertreihe in Kooperation der Bleckkirche mit dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen. ![]() Gefördert durch die NRW-Kultursekretariate Gütersloh und Wuppertal, Organisation alba kultur, Köln. www.klangkosmos-nrw.de | KaIndonesien ist ein Schmelztiegel der Kulturen, Religionen und Musiken, in dem Sufis, Muslime, Christen und Animisten sich zumindest in der Musik die Hände reichen. Dazu wird auf Java der „Soundtrack“ traditionell von einem Gamelan Orchester geliefert, das in kompletter Besetzung bis zu 40 Spieler vereint. Nur im Zusammenspiel aller Instrumente ergibt sich der gewünschte Klang. So stellt ein Gamelan auch ein soziales Ideal dar, in dem jeder auf den anderen hört und seinen Teil zum Gesamt beiträgt. In den letzten Jahren das „Gamelan degung“ entstanden, bei dem die Instrumente aus Metall durch solche aus Bambus ersetzt wurden. So entstand ein neuer, schillernder Klang, dem sich das fast 20-köpfige Ensemble SambaSunda aus Bandung, der Hauptstadt von Sunda verschrieben hat. Es spielt eine Vielzahl von Instrumenten: eine Sumatra-Oboe tauscht Melodien mit einer westlichen Violine aus. Bambusrasseln treffen auf Gongs und Metallofone. Vorangetrieben werden die Stücke von Perkussion sundanesischer Doppelfasstrommeln und javanesischer Rahmentrommeln, zu denen die gezupfte Zither und Bambusflöten spielen, begleitet von wild-kraftvollen Chorgesängen und der atemberaubende Stimme der Sängerin Rita Tila. Nun kommt SambaSunda als in kammermusikalische Quintett-Formation nach Europa und präsentiert traditionelle Stücke mit überlieferter Rhythmik in zeitgenössischen Arrangements für „Gamelan degung“. Im Sinne der Musik wird trotz der für ein Gamelan-Orchester reduzierten Anzahl der Spieler auf nichts verzichtet. Ismet Ruchimat · Kacapi (Brettzither) Asep Yana Karyana · Kacapi, Suling (Bambus Flöte) Yadi Cahyadi · Violine (Sunda Stil), Kacapi Budi Sofyan · Kendang (Perkussion) Rita Tila · Gesang | ||
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![]() | Gelsenkirchen Barock Ensemble Pantagruel Nymphidia The Court of Faerie Montag 7. Juni 19.30 Uhr 12,-/erm. 8,- | ![]() | |
| GELSENKIRCHEN BAROCK Alte Musik im Ruhrgebiet Konzertreihe zur Förderung der historischen Aufführung von Musik aus Renaissance und Barock. Eine Kooperation des Vereins zur Förderung Alter Musik Gelsenkirchen Barock e.V. und der Bleckkirche. www.gelsenkirchen-barock.de Unterstützt aus Mitteln des MiR Kulturcents. | Keine sechs Jahre ist es her, seit das damals noch junge Ensemble Pantagruel zum ersten Mal in der Gelsenkirchener Bleckkirche auftrat. Inzwischen können der Lautenist Mark Wheeler, der Blockflötist Dominik Schneider und seit 2009 neu dabei die dänische Sängerin Anna Maria Wierød auf eine beachtliche Karriere zurückschauen. Das Trio gab zahlreiche Konzerte in Deutschland, England, Holland, Belgien, Spanien und in der Schweiz. Inzwischen sind auch zwei CDs erschienen. Fachleute, Presse und Publikum sind von der musikalischen Kompetenz und den vitalen halbszenischen Aufführungen von Pantagruel begeistert. Nun ist das Ensemble Pantagruel nach 2004, 2005 und 2007 wieder zu Gast bei Gelsenkirchen Barock Alte Musik im Ruhrgebiet. In der Bleckkirche wird es sein neues „fantastisches“ Programm mit Musik von John Dowland, Thomas Ravenscroft, Robert Jones, Francis Pilkington und Robert Johnson präsentieren. | ||
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![]() | Klangkosmos Weltmusik Valdir Santos Brasilien Freitag 18. Juni 20 Uhr 10,-/erm. 8,- |
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» KLANGOSMOS WELTMUSIK in Gelsenkirchen Eine Konzertreihe in Kooperation der Bleckkirche mit dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen ![]() Gefördert durch die NRW-Kultursekretariate Gütersloh und Wuppertal, Organisation alba kultur, Köln www.klangkosmos-nrw.de | Musik war Valdir Santos in die Wiege gelegt: er wurde an einem Samstag, dem traditionellen Tanztag im Jahr 1970 in Caruaru im brasilianischen Bundesstaat Pernambuco geboren. Sein Vater war Forró-Fan und seine Mutter Akkordeon-Spielerin, die ihn später beide zum Musikstudium motivierten. Im Viertel der Stadt São Francisco, bekannt für die brodelnd lebendige Rua Preta (Schwarze Strasse), lernt er die Seele des Forró gleichermaßen Musik- und Tanzstil kennen. Auf den lebendigen Marktplätzen von Caruaru begegnen sich viele Kulturen, die dem Forró den besonderen Charakter verliehen haben: fünf Rhythmen werden unter dem Begriff Forró zusammengefasst: Forró selbst, Baião, Xaxado, der schnelle Arrasta-pé und der mit leichten shuffle-feel gespielte Xote. Sie werden auf den Zabumba Trommeln der ehemaligen Sklaven, mit dem Sanfona, dem italienischen Knopfakkordeon und der Triangel gespielt. Aber man hört auch eine enge Verwandtschaft zur Polka der osteuropäischen Einwanderer, zu französischen und portugiesischen Quadrilletänzen wie auch Ähnlichkeit mit Sinti und Roma-Musik heraus. Das größte Fest des Forró wird in São João zur brasilianischen Wintersonnenwende am 21. Juni gefeiert. Im Ausland ist Forró nahezu unbekannt, obwohl Ende der 1980er Jahre in Europa kurzzeitig der Lambada populär war, der seine Tanzbewegung vom Forró geerbt hat. Valdir Santos · Gesang, Gitarre José "Berinho" da Costa · Sanfona (Akkordeon) Wagner Santos · Perkussion (Zabumba, Pandeiro) Ivison Santos · Perkussion | ||
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| Miriam kann nicht schlafen (Premiere) Rezitation jüdischer Autoren & Klezmermusik Kammerspiel mit Heide Bertram & Norbert Labatzki Sonntag 27. Juni 19.30 Uhr 8,-/erm. 5,- | ![]() | |
| „Miriam kann nicht schlafen“ ist eine literarisch-musikalische Spurensuche zu jüdischen Lebensgeschichten, präsentiert als Collage aus Lesung, Musik, Theater und Gesang. Lyrik und Prosa jüdischer Autoren, wie u.a. von Marga Spiegel, Anne Frank, Ephraim Kishon und Mascha Kaléko verweben Geschichtliches und Biografisches, Dramatisches und Heiteres mit traditioneller Klezmermusik und Eigenkompositionen zu einem Netzt aus Eindrücken für Sinne, Herz und Verstand. | |||
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03/2010 ![]() |
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